Ihre Sicherheit

Alle Frauen, deren Schwangerschaft komplikationsfrei verläuft, können in einem Geburtshaus gebären. Aus medizinischer Sicht jedenfalls gibt es keine Einschränkung. Selbst für so genannte Risikoschwangerschaften oder 'Spätgebärende' steht in vielen Fällen einer Geburt im Geburtshaus nichts im Wege. 

Die persönliche Betreuung in der Schwangerschaft, die auch das Umfeld der Schwangeren einbezieht, ermöglicht eine gute Grundlage für die Erkennung und Beurteilung von Risiken. Es gibt einen vom Netzwerk der Geburtshäuser, den Berufsverbänden und der Gesellschaft für Qualität in der außerklinischen Geburtshilfe erstellten Kriterienkatalog, unter welchen Bedingungen eine Geburt im Geburtshaus auszuschließen ist.

 

Übrigens: Etwa 45% der im Geburtshaus Bonn betreuten Frauen sind Erstgebärende.

 

Wie sicher ist die Geburt im Geburtshaus? 

Bei einem Großteil der Menschen gilt die Klinik nach wie vor als sicherster Ort für die Geburt. Dabei zeigt eine Gegenüberstellung vergleichbarer wissenschaftlicher Daten, dass im Geburtshaus nach normal verlaufenden Schwangerschaften kein erhöhtes Risiko besteht (*). Ganz im Gegenteil: das persönliche Vertrauensverhältnis, das sich während der Schwangerschaft zwischen erfahrener Hebamme und werdender Mutter entwickeln kann, und die Tatsache, dass die Hebamme den Verlauf der Schwangerschaft und die Lebensumstände der Schwangeren kennt, erhöhen die Sicherheit – gerade auch unter der Geburt. 

 

Jede Geburt ist auch eine neue Erfahrung für uns. Unsere Berufserfahrung git uns Sicherheit und Routine. Dies wird bestätigt durch unsere hauseigene Statistik: 2/3 der Frauen haben keine oder nur sehr geringe Geburtsverletzungen. Die Dammschnittrate im Geburtshaus liegt bei 1 %. 

 

Übrigens: Hebammengesetz und Berufsordnung sehen bei regelgerechten Geburten das eigenständiges und selbstverantwortliches Arbeiten ohne Arztzuziehung vor. 

 

 

Wann kann es zu einer Verlegung kommen? Was geschieht dann? 

 

Eine Verlegung ist nicht gleichbedeutend mit einem Notfall. Verlegungsgründe können z.B. sein: Geburtstillstand in der Eröffnungs- oder Austreibungsphase oder Bedarf an einer erweiterten Schmerztherapie. Im Verlegungsfall begleiten wir Sie in das nächstgelegene oder das Krankenhaus Ihrer Wahl. Dort werden Sie nach einer fachlichen Übergabe durch das Krankenhausteam weiter betreut. 

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